Von links: Kreisrat Bernhard Schmidt, medizinischer Direktor Meier, MdL Susann Enders, Bürgermeister Johannes Schmid und Stadträtin Annette Dietl in der zum KNO Konferenzraum umgebauten Kapelle des ehemaligen Augustinerklosters in Weiden. (Foto: FW Kreis Neustadt/WN)

03.09.2023
Gespräch bei den Kliniken Nordoberpfalz: Wie kleine Krankenhäuser schützen?

Landtagskandidat Bernhard Schmidt aus Erbendorf und die bayerische Landtagsabgeordnete Susann Enders informierten sich im Klinikum in Weiden bei den dort Beschäftigten über deren Probleme und sprachen direkt mit deren Betriebsvertretung, dem Betriebsratsvorsitzenden Bernhard Herzog.  Anschließend diskutierten beide mit FW Stadträten aus der Stadt Weiden, mit einem FW Vertreter des Kreistages Neustadt an der Waldnaab und weiteren Politikern aus der Region mit KNO Vorstand Herrn Michael Hoffmann und mit dem medizinischen Direktor Herrn Matthias Meier über die derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Klinikenverbundes Nordoberpfalz.  Die Herren Hoffmann und Meier zeigten sich sehr besorgt über die geplante neue Reform des Gesundheitswesens durch Minister Lauterbach in Berlin. Mit dieser angedachten Gesundheitsreform werde ein weiterer Schließungsdruck auf die kleinen Krankenhäuser in vielen ländlich geprägten Gebieten in Deutschland ausgeübt. Das Gespräch aber zeigte auch positive Aspekte und Hoffnung. Denn nach Aussage von Direktor Meier und seiner Fachkollegen sei es durchaus möglich durch die Erstellung und Anwendung von objektiven Kriterien auf die Gestaltung der Krankenhauslandschaft in Bayern Einfluss zu nehmen. Nur so könne eine sichere ärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in der nördlichen Oberpfalz aufrechterhalten werden.

Dieses Argument griff auch Frau MdL Enders auf und sagte, dass sie ihre langjährige Berufserfahrung im OP der BG Unfallklinik Murnau in die bayerische Regierung nach dieser Landtagswahl weiter einbringen werde.  Ferner versprach sie zusammen mit medizinischen Fachleuten des bayerischen Gesundheitswesens und dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege objektive medizinische Kriterien für Stadt und Land zu erarbeiten umso eine gleichwertige und flächendeckende Versorgungssicherheit für alle Menschen in Bayern zu erreichen.